Unsere Arbeitsweise

Wir besuchen die Patient/-innen unaufgefordert in ihren Zimmern. Dabei treffen wir auch öfters ihre Angehörigen. Manchmal bitten Patient/-innen selbst um ein Gespräch oder kommen zu uns in ein Büro oder eine Kapelle.  Die Konfession spielt nur dann eine Rolle, wenn die Patient/-innen das selbst wünschen.

Wenn die Patient/-innen es wollen, kommen wir mit ihnen ins Gespräch: auf dem Flur, im Aufenthaltsraum, in der Cafeteria. Neben dem längeren Seelsorgegespräch hat auch das seelsorgerliche Kurzgespräch seine Bedeutung. Die Themen sind so vielfältig wie die Menschen, denen wir begegnen. Alle seelsorgerlichen Gespräche führen wir im Schutz des Seelsorgegeheimnisses (Verschwiegenheit).

Zuhören und Reden, Lachen und Weinen, Schweigen und Berühren, liturgisches Handeln sind wichtige Elemente der Seelsorge. Unsere Seelsorge schafft Raum und Gelegenheit, auch widerstreitende Gedanken und Gefühle auszusprechen, sich zu entlasten und nächste Schritte anzudenken.

Unsere Seelsorge tröstet und begleitet. Darüber hinaus sprechen wir an, was wir wahrnehmen, wohlüberlegt auch dann, wenn die Themen schwierig werden. Manchmal ist es hilfreich, etwas aufzudecken, herauszufordern, die Patient/-innen oder ihre Angehörigen zu konfrontieren und in ihrer eigenen Verantwortung zu bestärken.

Einige Stationen werden von eigens ausgebildeten ehrenamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorgern betreut.

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