Pfingsten – das Fest des Heiligen Geistes

Verfasst von Frank Nie am Do, 08.06.2017 - 17:07

Hört man sich „auf der Straße“ um, dann rangiert Pfingsten ganz unten in der Liste der kirchlichen Feste, deren Bedeutung allgemein bekannt ist. Gefeiert wird die Ausgießung des Heiligen Geistes auf die Jünger/-innen Jesu nach dessen Tod und Auferstehung. „Gott verbindet sich in einer lebendigen Beziehung mit den Menschen“, so kann man es kurz fassen.

Es heißt, dass der Geist Gottes weht, wo er will; dass er Menschen inspiriert und zu einer guten Gemeinschaft zusammenführt, dass er sie stärkt und tröstet.

In den Krankenhäusern erleben wir das häufig – ganz ohne Flamme, Taube oder Windstoß, wie sie auf Pfingstdarstellungen häufig zu sehen sind. Patient/-innen schöpfen Kraft und Hoffnung aus ihrem Glauben. Sie fühlen sich gestärkt, weil sie nicht allein sind mit ihrer Hoffnung, ihrer Angst, ihren Schmerzen und Freuden. Sie spüren, wie ihnen ungeahnte Kräfte zuwachsen – und wer mag entscheiden, ob es nun Gottes Kraft ist oder die der eigenen Seele, oder beide gemeinsam?

Seelsorgegespräche können die Tür öffnen für solche Erfahrungen und Deutungen der Erlebnisse im Krankenhaus.

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