Adventsmail 23. Dezember 2020: Fäden anknüpfen

Eines meiner liebsten Gedichte zu Weihnachten stammt von dem deutschen Lyriker Friedrich Hebbel. Ich finde, es mutet so tröstlich an, dass all die Trennungen und Schmerzen, die durch Krankheit und Tod in unser Leben treten, aus der Finsternis herausgeholt und wieder neu verknüpft werden.

Und von allen Sternen nieder
Strömt ein wunderbarer Segen,
Dass die müden Kräfte wieder
Sich in neuer Frische regen,
Und aus seinen Finsternissen
Tritt der Herr, so weit er kann,
Und die Fäden, die zerrissen,
Knüpft er alle wieder an.


Christian Friedrich Hebbel (1813 - 1863)

Pfarrerin Annette Lechner-Schmidt
Palliativstation, Strahlenklinik, Kardiologie

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