Gedenkgottesdienst für verstorbene PatientInnen der Palliativstation am 10.11. um 14 Uhr

Am Samstag, den 10. November um 14 Uhr sind die Angehörigen und Freunde verstorbener Patient/-innen der Palliativstation sowie die Mitarbeitenden der Station zu einem ökumenischen Gedenkgottesdienst eingeladen. Der Gottesdienst findet in der Erlanger Herz Jesu Kirche, Katholischer Kirchplatz 12, statt und wird von einem Team um die evangelische Klinikseelsorgerin Pfarrerin Annette Lechner-Schmidt vorbereitet.

Gottesdienstbesucher/-innen - und es kommen viele - erzählen nach dem Gottesdienst, dass es ihnen gut tut, daran teilzunehmen. Was schätzen sie? Unter anderem:


- Andere Menschen in Trauer treffen
- Nicht nur allein, sondern in diesem geschützten Rahmen an den oder die Verstorbene/n zu denken
- Für ihn/sie zu beten
- Einen Ort zu haben, an dem es nicht peinlich oder hinderlich, sondern völlig in Ordnung ist, traurig zu sein
- An Gott zu denken. Jede/r nach seiner Überzeugung. Hoffnung zu schöpfen, dass der/die Verstorbene nicht ganz verloren ist, dass Gott sich um ihn/sie kümmert.
- Ärzt/-innen und Pfleger/-innen noch einmal treffen und ihnen danken

Trauernde berichten immer wieder, dass Kolleg/-innen, Nachbar/-innen und Bekannte häufig unsicher sind, wie sie mit traurigen Menschen umgehen sollen. Dass sie sich eher zurückziehen. Und dass nach einigen Wochen oder Monaten, häufig jedoch zu schnell, die Anforderung kommt, es müsse nun auch mal wieder gut sein mit der Trauer. Das Leben müsse weiter gehen!
Andere berichten von langer, liebevoller Unterstützung, von Veränderungen im eigenen Leben, in der Familie, in der eigenen Person. Von Reisen, Umzügen, auch von Streitigkeiten ums Erbe oder neuen Bekanntschaften. Was es auch ist - dieser Gottesdienst mit Gang an die Schwabach und einem Treffen hinterher - bietet Ihnen Raum für Ihre Trauer.