Klinikseelsorger*innen scheiden aus Kirchenvorständen aus

Eine erste Folge der neuen Landesstellenplanung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) ist für die Klinikseelsorge am 1.7.2021 im Dekanat spürbar geworden: Mehrere Klinikseelsorger*innen haben Sitz und Stimme in einem Kirchenvorstand verloren.

Bislang waren die Klinikseelsorgestellen von Pfarrerin Verena Winkler (Malteser Waldkrankenhaus und HNO-Uniklinik, Kirchengemeinde Erlangen- Altstadt), Pfarrerin Kathrin Kaffenberger, Pfarrerin Renate Schauer und Pfarrerehepaar Eunicke (alle vier: Uniklinik Erlangen, Kirchengemeinde Erlangen-Neustadt) sowie Pfarrer Matthias Schulz (Klinikum am Europakanal, Martin-Luther-Kirche Erlangen-Büchenbach) im juristischen Sinn Gemeindepfarrstellen mit einem besonderen Dienstauftrag. Sie hatten Sitz und Stimme im Kirchenvorstand.

Seit dem 1.7. hat sich das nun geändert: Die Gemeindestellen mit Klinikauftrag wurden in Pfarrstellen im allgemeinkirchlichen Dienst umgewidmet, die Krankenhausseelsorger*innen sind darum keine originär stimmberechtigten Mitglieder im jeweiligen Kirchenvorstand mehr.

Auch für die Wiederbesetzung dieser Pfarrstellen hat das Konsequenzen: Künftig werden die Kirchengemeinden nicht mehr an der Auswahl der Klinikseelsorger*innen beteiligt sein. Diese Änderungen sind keine Erlanger Besonderheit: Sie betreffen alle bisher Kirchengemeinden zugeordnete Klinikseelsorgestellen der bayerischen Landeskirche und darüber hinaus auch andere überparochiale Pfarrstellen, zum Beispiel die der Studierendengemeinden.

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