Wer hilft, wenn ein Mensch schwer oder chronisch krank ist und das Lebensende naht? Das Angebot in Erlangen Stadt und Landkreis ist gut organisiert - in NetHPV, einem Zusammenschluss von Hospizarbeit, Palliativmedizin, ambulanten Diensten und der Seelsorge des evang. Dekanats Erlangen.
Um darauf aufmerksam zu machen standen die Protagonist*innen am Samstag, 18. Juli 2026, in der Erlanger Fußgängerzone. Es gab viele Gespräche mit Passant*innen, die Fragen reichten von der einfachen Frage nach einer Adresse bis zur Begleitung eines ukrainisch sprechenden todkranken Mannes. Immer wieder ging es auch darum, wer "das zahlt" oder ob man beispielsweise im Hospizverein Mitglied sein müsse, um dort als Gast aufgenommen zu werden (muss man nicht).
Augenfang war ein lila lackierter Sarg von Bestattungen Meißel zum Probeliegen. Einige wenige machten lieber einen Bogen herum, die allermeisten Passant*innen schauten doch recht interessiert, und manche, auch Kinder, legten sich mit wohl gemischten Gefühlen auch einmal hinein, auch Klinikseelsorger Frank Nie.
Hier weiterführende Links:
NetHPV
Hospizverein Erlangen E.V.
Palliativmedizin Uniklinik Erlangen
Palliavita
Bestattungen Meißel