Unsere Qualifikation

Die hauptamtlichen Klinikseelsorger/-innen sind allesamt ausgebildete Pfarrerinnen und Pfarrer. Sie haben ein theologisches Hochschulstudium und die entsprechende praktische Ausbildung (Vikariat) abgeschlossen. Zusätzlich haben sie sich durch eine spezielle Seelsorge-Ausbildung und zum Teil auch eine pastoralpsychologische Weiterbildung (KSA, systemische Therapie, Familienaufstellung, Psychodrama, Supervision) weiter für ihren Dienst in der Klinikseelsorge qualifiziert.

Neben allerlei Methoden bleibt aber unser Haupt-Instrumentarium unsere Person, mit der wir in den Spannungsfeldern von Übertragung und Gegenübertragung, Abwehr und Widerstand mit unserer eigenen Wahrnehmung, Einfühlung und Intuition Seelsorge betreiben können.

Der persönliche Glaube und die Arbeit an der eigenen Person sind uns sehr wichtig, ebenso regelmäßige Fortbildung, kollegiale Beratung und Supervision.

Die ehrenamtlichen Seelsorger/-innen sind ebenfalls für ihren Dienst in der Seelsorge aus- und fortgebildet: Die Ausbildung umfasst u.a. Gesprächsführung, Kommunikationstheorie, pastoralpsychologisches und biblisch-theologisches Wissen. Ihrer Aus- und Fortbildung sowie Begleitung bei ihren Einsätzen gehört die besondere Aufmerksamkeit der hauptamtlichen Klinikseelsorger/-innen. Durch ihren Einsatz verkörpern die ehrenamtlichen Klinikseelsorger/-innen auch etwas der von uns intendierten Brückenbildung zwischen Gemeinde und Krankenhaus, zwischen Gemeindeseelsorge und Klinikseelsorge. Einander Seelsorger/-in sein ist ein biblischer Grundauftrag, der allen Christ/-innen gilt, nicht nur examinierten und ordinierten Theolog/-innen.

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