Fahrräder voller Schnee
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Aufgrund der unsicheren Straßenverhältnisse verschieben wir den Beginn des Basiskurses Seelsorge von morgen, 28.1., auf den geplanten zweiten Abend am Donnerstag, den 12. Februar. Aufgrund der Witterung erscheint uns die Straßenverhältnisse abends und nachts (der Kurs endet geplant gegen 22:30 Uhr) unnötig gefährlich. Das Team von bildung evangelisch wird die Teilnehmer*innen über die Verschiebung individuell informieren. Wir werden am 12.2. mit den Teilnehmer*innen einen Ersatztermin für den 27.1. vereinbaren.

 

Pflanzen in einem mit Korken oben verschlossenen hohen Glas
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Heute bin ich in die Kapelle des Internistischen Zentrums gegangen und habe einen Garten gefunden. Ja, einen Garten!
Das fand ich besonders verwunderlich, weil ich vorgestern zum Aromagarten der FAU gelaufen war, um im Garten dort lustzuwandeln und an Sträuchern zu riechen, um auf andere Gedanken zu kommen, die nicht nach Desinfektionsmittel riechen. Das Tor war zu, der Gartenbesuch auf Eis gelegt.

Schlag ins Gesicht (Cartoon)
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Worte können wie Waffen oder Wellness wirken und alles dazwischen. Besonders wer öffentlich in verantwortlicher Position redet, gerät sofort in die Spannung zwischen Beziehungspflege, also Wellness, und Wahrheit. Sogar nichts zu sagen wird schon als Botschaft verstanden! Und so musste Bundeskanzler Friedrich Merz reden. Er bezeichnete die US-amerikanische Entführung des diktatorischen Staatschefs Nicolás Maduro als „komplexe Situation“, nicht als völkerrechtswidrige Entführung. Das mag vielleicht richtig sein, geht aber sicher am Kern vorbei.

Knopf mit Beschriftung Help
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252 mal klingelte unser Seelesorgebereitschaftstelefon im Jahr 2025 abends, nachts, an Wochenenden oder Feiertagen. Dann heißt es: Zügig in die Klinik fahren, denn jemand ist in großer innerer Not. Meistens geht es entweder um eine Sterbebegleitung oder Aussegnung, häufig auch um Kriseninterventionen. Dabei reicht die Altersspanne der Menschen von wenigen Stunden bis ins hohe und höchste Alter.

Pfr. Frank Nie
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Der Erlanger Klinikseelsorger Frank Nie hatte sich für einen Sitz in der evangelischen Landessynode, dem Kirchenparlament der evangelischen Landeskirche Bayern, zur Wahl gestellt. Ganz gereicht hat es am Ende nicht: Er unterlag mit einem Stimmenanteil von 40% dem bisherigen und künftigen Mitglied der Landessynode, Pfr. Christian Simon aus Velden. Frank Nie wurde dadurch zum stellvertretenden Mitglied der Synode gewählt.
Die Landessynode ist der kirchliche Gesetzgeber,  der im Verbund mit drei anderen Gremien bzw. Ämtern die Landeskirche leitet: Landesbischof, Landessynodalausschuss und Landeskirchenrat.

Die Wahl fand am 7. Dezember 2025 statt. Wahlberechtigt waren alle Kirchenvorsteher*innen der bayrischen Landeskirche. Als Pfarrer steht Frank Nie in einem Wahlkreis aus den vier Dekanaten Erlangen, Altdorf, Gräfenberg und Hersbruck zur Wahl. Hier leben rund 145.000 Kirchenmitglieder in 86 Gemeinden. Für die noch bis Frühjahr 2026 amtierende Landessynode hatte Pfr. Christian Simon (Velden) diesen Wahlkreis gewonnen, er stellt sich auch für die kommende Synodalperiode zur Wahl. Die kommende Landessynode wird mit ihren insgesamt 108 Mitgliedern von März 2026 bis Frühjahr 2032 Weichen für die Entwicklung der evangelischen Kirche in Bayern stellen.

Fünf neue ehrenamtliche Klinikseelsorgerinnen, gerahmt von Ihren Kursleitern.
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Anke Kemme, Rita Fischer, Dörte Oneseit, Silke Höfer und Christine Fink (im Bild 2. bis 6. von links) sind in am 12. Oktober 2025 in einem feierlichen Gottesdienst in der Kapelle der Kopfklinik von ihren beiden Ausbildern, Pfr. Johannes Eunicke (li.) und Pfr. Frank Nie (re.) mit Gebete und Segen in ihr neues Amt eingeführt worden.