Willkommen

Herzlich willkommen bei der Evangelischen Klinikseelsorge im Dekanatsbezirk Erlangen

Evangelische Klinikseelsorge ist ...

  • kirchlicher Dienst im Krankenhaus
  • Angebot der Kirche für PatientInnen, Angehörige und Krankenhauspersonal
  • Begleitung für Menschen in Krisen- und Grenzsituationen mit unserem eigenen Glaubens- und Lebenshintergrund

 

Aktuelles

Einmal König(in) sein

Erinnern Sie sich noch an die Heiligen Drei Könige, die aufbrachen? Die ihrer Sehnsucht folgten, von weither, durch teils unwegsames Gelände?

Sie sind immer noch auf der Reise zum neugeborenen „König der Juden“. Und sie sind nicht die einzigen.

Menschen haben schon immer Gott gesucht: Das hören wir in allen Religionen, das lesen wir in der ganzen Bibel.

Menschen haben Gott in Jesus gefunden: Das sagt uns das ganze Neue Testament.

Der zerplatzte Weihnachtsstern

„Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Bethlehem geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben einen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen“, so wird es uns im 2. Kapitel des Matthäusevangeliums verkündet.

Höhle … oder Nest!

Ein Kaninchen läuft in seine Höhle, wenn es Angst hat
und der Vogel verkriecht sich in sein Nest.

Wohin ein Mensch der sich nicht wohlfühlt?

Mach aus Deinen Armen eine Höhle, in die er flüchten kann!
Mach aus Deinen Gebärden einen Korb, in dem er sich verbergen kann!
Mach aus Deinen Blicken ein Netz, in dem er sich festhalten kann!
Mach aus Deinen Worten ein großes, warmes Nest, in dem er wieder zu sich kommen kann.

Sei Höhle, Netz, Korb oder Nest!

Wie ist das eigentlich - auf der Palliativstation? Die meisten der Patient*innen dort leben mit schweren und nicht heilbaren Erkrankungen. Das Universitätsklinikum Erlangen hat einen etwa achtminütigen Film darüber gedreht - schauen Sie rein auf Youtube - klick.

 

Wenn alles zu viel wird

... das Telefon klingelt
… ich geh‘ ran und es schellt an der Tür
… das Telefon ans Ohr geklemmt bitte die Quittung für das Paket unterschreiben
… da quetscht sich der Hund durch die Tür
… und rennt Richtung Straße

… eine Mail und noch eine und noch eine
… die Lieferung verzögert sich
… ein Update wird installiert
… aber jetzt endlich die Unterlagen ausdrucken
… Print Error Papierstau
…. Au Mist, der Termin!!!!

… da sagt dann ein Patient: „Danke, es geht mir besser.“

Ein Kalender voller Wohltaten

Jedes Jahr Ende November ist es wieder soweit:
„Mama, kaufst Du uns einen Adventskalender? Er braucht auch nicht teuer sein, halt so einen mit Schokolade…“
Das lustige ist: Meine Kinder sind inzwischen Anfang Zwanzig. Und immer noch freuen sie sich im Advent jeden Morgen darauf, ein neues Türchen zu öffnen.

Nur einmal haben wir es anders gemacht. Da waren beide Kinder im Teenager-Alter (und schwierig). Harmoniebedürftig, wie ich bin, hatte ich eine andere Idee: 

„Ja“
 

Liebe Leserinnen und Leser dieser MaiI,

in der Adventszeit fällt es mir oft leicht „Ja“ zu sagen.

Ja zu wunderbar schmeckenden Lebkuchen, zu fruchtig duftendem Glühwein,
„Ja“ zum warmen Glanz der Kerzen auf dem Adventskranz, aber auch zu den oft originell gestalteten und farbenfroh leuchtenden Dekos in vielen Fenstern und Vorgärten. „Ja“ zu Advents- und Weihnachtsliedern und „Ja“ zu Adventskalendern, solche mit Impulsen und solche mit süßem Inhalt. Aber auch „Ja“ zum Innehalten und zum Nachdenken.

Beten und Handeln
für eine bessere Welt

Begegnen werden sich Erbarmen und Treue,
Gerechtigkeit und Friede werden sich küssen.
Aus der Erde sprießt die Treue,
Gerechtigkeit blickt hernieder vom Himmel.
(Psalm 85, 11-12)

Herr, hilf uns verständnisvoll und ehrlich zueinander zu sein.
Zeige uns den Weg der Gerechtigkeit und des Friedens,
damit wir unsere Welt ein bisschen besser machen.
Lass uns nicht verzweifeln in schweren Zeiten,