Herzlich willkommen bei der Evangelischen Klinikseelsorge im Dekanatsbezirk Erlangen
Evangelische Klinikseelsorge ist ...
- kirchlicher Dienst im Krankenhaus
- Angebot der Kirche für PatientInnen, Angehörige und Krankenhauspersonal
- Begleitung für Menschen in Krisen- und Grenzsituationen mit unserem eigenen Glaubens- und Lebenshintergrund
Da schau her! Einen eigenen Insta-Kanal haben wir (noch) nicht. Umso herzlicher bedanken wir uns bei der Uniklinik, die uns auf ihrem Kanal immer wieder einmal sichtbar macht.
Da gibt es aktuell unsere Kinderklinikseelsorgerin Pfarrerin Kathrin Kaffenberger zu sehen. Sie erklärt, warum es nicht ihre private Vorliebe ist, eine Unmenge Kuscheltiere im Büro parat zu haben - sondern dass da fachlich etwas dahintersteckt. Klick!
Einmal ganz durch die Kopfklinik - in jedes Büro, jedes Patienten-, Stations- und Arztzimmer: "Adventsengel" Kathrin Eunicke und "Nikolaus" Andreas Eberhorn, die beiden Kopfklinikseelsorger*innen, haben sich auch dieses Jahr auf diesen Rundgang begeben und annähernd 1.000 Schokoladennikoläuse als süßen Gruß der Klinikseelsorge verteilt. Für Patient*innen verbunden mit dem Wunsch, dass sie Gottes Segen durch die Klinikzeit begleite und die Gesundheit sich bessere; für Mitarbeitende verbunden mit einem Dank für ihre hilfreiche Arbeit in so vielen verschiedenen Berufen.
Gleich zwei Landessynodale wird das Dekanat in der kommenden Legislaturperiode der Landessynode stellen: Markus Wierny (Erlangen, Präsident der Erlanger Dekanatssynode) und Stefan Eiselbrecher (Prädikant und Vertrauensmann des Kirchenvorstands Eschenau) haben ihren Wahlkreis gewonnen und ziehen ins Kirchenparlament ein. Herzlichen Glückwunsch!
Klinikseelsorger Frank Nie (Erlangen) war ebenfalls angetreten, unterlag allerdings seinem Mitbewerber, dem bereits amtierenden Landessynodalen Pfr. Christian Simon (Velden).
Eine arabische Kalligraphie von Shahid Alam hat Barbara Krehan, Sekretärin der evang. Klinikseelsorge, für die Kapelle der Kopfklinik gespendet. Für die Rahmung kam Manfred Lautenschlager auf.
Die orangefarbene Schrift „Naschîdu-l’anschâd“ bedeutet übersetzt „Lied der Lieder“ und bezeichnet das alttestamentliche Buch „Hohelied“ oder auch „Hohelied Salomos“. „Umkreist wird dieser Titel mit schwarzer Tusche von Wort- und Buchstabenfragmenten, die einen Shahid Alam zufolge einen ‚Tanz der Feder‘ vorstellen“, erläutert Manfred Lautenschlager.
Adventsgebet
Manchmal wünschte ich, Gott, Du kämst mit Pauken und Trompeten vom Himmel oder sonst woher gefahren und sprächest ein donnerndes Machtwort. Damit die Kriege enden, Wunden heilen, alle genug zum Leben haben und noch das letzte Huhn aus der Massentierhaltung befreit wird.
Manchmal wünschte ich, dass Putin der Schlag trifft.
Ihn und all die gewalttätigen Geschlechtsgenossen, die so viel Leid und Tod auf dem Kerbholz haben. Die soll’s treffen, und nicht die junge Mutter mit zwei kleinen Kindern.
Türen auf!
„Was hattest Du heute?“
Einen Engel? Ein Herz? Eine Lokomotive?
In der Grundschule war das morgens noch ein adventliches Gesprächsthema. Es ging um diese einfachen Schokoladenadventskalender. Die, mit dem „Adventskalenderschokolade“-Geschmack. Die meisten hatten irgendeine Version davon.
Und obwohl es natürlich immer die gleiche Schokolade war, war es doch jeden Tag etwas Besonderes. Heute der Tannenbaum!
Anti-Mobbing-Song am Glühweinstand
„Rudolph, the red-nosed reindeer, had a very shiny nose…“
Dean Martins Stimme schwebt über Stimmengewirr und Tassenklimpern am Glühweinstand auf dem Weihnachtsmarkt. Ich liebe seinen Swing in diesem Lied und fange an, mit dem Kopf im Takt zu wippen. So schön. Das Lied möchte ich spielen können!
Am Tag danach organisiere ich mir die Noten. Beim Üben fällt mir dann der Text auf. So sehr das Lied swingt, so sehr ist seine Botschaft zutiefst christlich. Das Rudi-Lied ist eine astreine Anti-Mobbing-Hymne!
Mehrere Türen
Fest, immer fester und zunehmend hektischer drücke ich den leuchtenden Knopf. Nichts bewegt sich. Sie geht einfach nicht auf, die Tür des roten Bähnli. An dieser Haltestelle muss ich doch raus, schießt es mir schon fast panisch durch den Kopf. In Bern kenne ich mich nicht gut aus, weiß nur, dass ich hier aussteigen soll. Eine mir unbekannte junge Schweizerin, die meinen verzweifelten Kampf wahrnimmt, springt auf, geht mit mir zur Tür gegenüber und öffnet diese. „Danke vielmals, es gibt noch Engel“ bemerke ich dankbar und steige aus.
„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit …“
Wenn Türen sich öffnen
werden neue Sichtweisen möglich
für mehr Weite und Tiefe
für neue Einsichten und neue Ausblicke werden frei
eine gute Entwicklung beginnt
Wenn Türen sich öffnen
fallen neue Lichtblicke auf Menschen
damit sie einen Zugang zueinander finden
damit sie einen neuen Anfang miteinander wagen
Wenn Türen sich öffnen
geschehen Zeichen und Wunder der Menschwerdung
Wenn Türen sich öffnen
dann wird immer mehr „…Friede auf Erden.“